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Permanent Make-Up
Microblading
Melanie Melanie

Pflege bei PMU & Microblading

14.06.2019

Die Frage der richtigen Heimpflege nach der Pigmentierung, ist schon lange ein umstrittenes Gesprächsthema in der PMU-Welt. Bei den nicht geprüften und kurzen Zertifizierungskursen Kursen ist zu wenig Zeit, um die Heilmethoden und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile vollständig zu erklären, einschließlich der Methoden, die zu den besten Heilungsergebnissen führen. Leider ist der Beruf des Permanent Make-up Artists nicht geschützt, somit kann jeder der Lust hat -aber noch nie mit Hautaufbau, Zellen und Heilungsverläufen der Haut in Kontakt gekommen ist- fröhlich drauf rum pigmentieren. Man darf auch ohne genaue Hintergründe oder Zertifizierung einfach auf dem Gebiet ausbilden. Sehr gefährlich!

Daraus resultierend haben die Artisten und Ausbilder jede Menge Fehlinformationen und experimentieren dementsprechend mit verschiedenen Ansätzen und Produkten, ohne die richtige Richtung zu kennen. Das kann wahnsinnig frustrierend für die Artisten sein und noch viel frustrierender für die Kunden, welche den Heilungsprozess durchmachen müssen. Die richtige Heilung ist ein entscheidender Aspekt um ein schönes Microblading und Permanent Make-up zu erhalten.

Feuchte Heilmethode
Ich habe recherchiert und die beste und sicherste Heilmethode für euch herausgesucht nach der ich seit Jahren die schönsten Ergebnisse erziele.
Da sich das Tattoo im Gesicht befindet, muss es besonders vorsichtig und sorgfältig behandelt werden.
Den ersten Mythos möchte ich gleich zu Anfang widerlegen. Und zwar dass beim Auftragen eines Produkts oder das Waschen an den tätowierten Stellen, dazu führen kann, dass die Pigmentierung sich lösen kann. Die Stellen nicht zu waschen ist unhygienisch und daher überhaupt nicht zu empfehlen. Außerdem verzögert dies den Heilungsprozess und kann im schlimmsten Fall sogar zu Infektionen führen.
Ich empfehle von dieser Methode komplett abzusehen, denn die Wunde muss atmen können damit der Heilungsprozess vorangeht.

Die feuchte Heilmethode ist zweifellos die gesündeste Methode.
Ein geeignetes Nachbehandlungsprodukt unterstützt die richtigen Zellen zu bilden und das umgebene Gewebe zu regenerieren.

So funktioniert die Methode:
Die verletzte Haut wird 1-3 mal Tag sanft gereinigt, mit einer unparfümierten Seife, einem Babyshampoo oder klarem Wasser. Damit wird die Ansammlung von Bakterien verhindert. Zusätzlich verwendet man eine feuchtigkeitsspendende Pflege. Bitte vorher informieren ob das Produkt zur Nachsorge auch speziell für Tattoos geeignet ist und außerdem sollte es dünn aufgetragen werden, damit die Haut atmen kann und nicht aufgeweicht wird.

Wichtig: „Feuchte“ Heilung bedeutet nur die Durchführung der Reinigung und gezielten Pflege. Von trockener Wundheilung spricht man, wenn man gar keine Pflegemaßnahmen durchführt.

Folgende Produkte sollten auf jeden Fall vermieden werden, da sie die Haut reizen können und die Atmung der Haut hemmen:
Erdöl, flüssige Öle, parfümierte Produkte.

Wenn Du noch Fragen zu Deiner Heilung hast solltest Du keine Scheu haben Deine/n Pigmentist/in zu kontaktieren und nochmal nachzufragen.
 


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